Gesellschaft
Schreibe einen Kommentar

Träum weiter. Ein Magazin zum Thema Euphorie

Illustration: Heike Fischer
Illustration: Heike Fischer

Extremsport und Bodybuilding, das Glück des Reisens, die Begeisterung für Europa, Kreativität um vier Uhr morgens, Aufregung im Rampenlicht, die Leidenschaft eines Bodybuilders, Chaos im Kindergarten und ein Rentner, der ungewöhnlich technikbegeistert ist. Ein Magazin zum Thema Euphorie.

Euphorie – die vielleicht höchste Form des Glücks, quasi eine Steigerung des bereits bestehenden glücklichen Moments. Ein Überschwang der Emotionen, ein kurzzeitiger Rauschzustand. Es gibt kein Rezept dafür, sie ist einfach da. Doch finde sie mal im Alltag und rufe sie herbei. Vielleicht kommt manchen ein Lied aus dem Eurovision Song Contest in den Sinn, wenn sie an den Begriff der Euphorie denken. Euphooooooooooriaaaa – dachten sich vermutlich die Schweden, als die Sängerin Loreen 2012 den Wettbewerb mit ihrem gleichnamigen Lied gewann.

Natürlich gibt es aber auch andere vorstellbare Situationen der Euphorie: der erste Frühlingstag nach einem ewig grauen Winter, ein Wiedersehen nach langer Zeit, der Erfolg eines lang geplanten und durchgeführten Projekts, die Gänsehaut, wenn das eigene Lieblingslied ertönt oder auch einfach der Belohnungskaffee nach einem arbeitsreichen Morgen. Es geht um die Sehnsucht. Um die Suche. Letztendlich um das Streben nach einem Gefühl, bei dem man einfach nicht mehr ein und aus weiß vor lauter Glück.

Euphorie lässt sich nur in ganz besonderen, unerwarteten Momenten erleben. Sie ist spürbar, wenn das absolute Glück eingesetzt. Das Gefühl der Euphorie ist definitiv etwas Einzigartiges und jeder wird es anders verspüren. Wer es erlebt, sollte sich den Moment auf ewig in Erinnerung halten. Und wer es sucht, der sollte nicht weitersuchen. Es kommt nicht auf Zuruf, im Gegenteil.

Mit dieser Erkenntnis haben wir uns im Studiengang Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin beschäftigt und es uns zur Aufgabe gemacht, Euphorie zu finden und festzuhalten: in ganz unterschiedlichen Situationen. Entstanden sind Texte über Extremsport und Bodybuilding, das Glück des Reisens, die Begeisterung für Europa, Kreativität um vier Uhr morgens, Aufregung im Rampenlicht, die Leidenschaft eines Bodybuilders, Chaos im Kindergarten und einen Rentner, der ungewöhnlich technikbegeistert ist. Er hat vermutlich auch Euphoria geschrien, als er zum ersten Mal seine 3D-Brille aufgesetzt hat. Und wir haben sie gefunden: die Euphorie. Lesen Sie nach und begleiten Sie uns auf eine Reise durch die Welt der Gefühle und Träume.

Die Artikel


Ein nächtlicher Streifzug durch Musik und Literatur.

 

 

 

Ein Gespräch über die Euphorie der weiten Welt, das Gute im Kleinen, eine Nacht unter Schafen und das Konservieren von Erinnerungen. Zwei Backpacker erzählen.

 


Längst gibt es zahlreiche Ideen, wie sich ein ganz anderes Europa gestalten ließe. Die Euphorie für Europa – es gibt sie noch. Und dies ist der Versuch, sie weiterzugeben…

 

Für den Kraftsportler René Richter ist das Fitnessstudio ein Ort des reinen Glücks. Eine Reportage über die Leidenschaft für das Bodybuilding und die damit verbundene Euphorie.

 


Der besondere Kick im Rampenlicht: Empfinden Künstler besonders viel Euphorie? Sind Schauspieler oder Musiker, die diese Energie jeden Abend spüren, automatisch glückliche Menschen? Eine Feldrecherche.

 

Volker (72), Doris (68) und Ernst (70) sind in Deutschland so etwas wie Digital Natives der alten Schule. In einem Tête-à-Tête erzählen die Senioren von ihrer Technikgeburt, dem digitalen Hier und Jetzt und einer vernetzten Zukunft.

 

 

 

Was treibt Menschen dazu, für ein Hobby Zeit, Gesundheit und Leben aufs Spiel zu setzen? Eine Recherche mit wissenschaftlicher Einordnung.

 

 

Sind Kinder glücklicher als Erwachsene? Ein Besuch im Kindergarten. 

 

 

Wie sieht die Euphorie eigentlich aus? Was ist der Auslöser, der dafür sorgt, dass die Glückshormone förmlich überlaufen? Diese Fotos beantworten die Fragen.

 

Immer wenn ich verreise, bin ich besonders kreativ. Dann gibt es keine Ablenkung, keine Deadlines. Nur ich und das Schreiben im Rahmen der Reise. Ein Selbstversuch. 

 

Das Magazin zum Blättern

FacebooktwitterFacebooktwitter
Kategorie: Gesellschaft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.