Redaktion

Wer sich über die jüngsten Arthaus-Filme informieren möchte, wendet sich vertrauensvoll an Benjamin Freund. In Weimar erblickte er das Licht der Welt, nur um später an der Bauhaus-Uni irgendwas mit Medien zu studieren. Der Wahl-Berliner hasst eines besonders an der neuen Heimat: Fake-Thüringer-Rostbratwürste. Benni brennt für Fußball und Mode, das verraten seine Trikotsammlung und die hippe Plexiglasbrille. Nachts träumt er vom eigenen Magazin.
Elena Berchermeier ist waschechte Bayerin. Ihr Modejournalismus-Studium absolvierte sie in München und ist der Meinung, dass kaum ein Ort den Charme der bayrischen Landeshauptstadt übertreffen kann. Trotzdem ist sie froh, sich seit mehr als einem Jahr in Berliner Magazinläden verlieren zu können. Ansonsten schlägt ihr Herz für Modeausstellungen, für die sie gerne mal durch ganz Deutschland reist. Ihr Appell: seid kritischer und fragt nach!
Obwohl Linda Gerners Herkunft eigentlich in der NRW-Provinz Detmold liegt, lassen die Professoren keine Chance aus, ihr das klangvolle Wien als Geburtsort einzuflüstern. Linda selbst nimmt die Falschaussage mit Humor und konzentriert sich lieber auf Sprache, Film und Theater. Nach ihrem anfänglichen Spott über Berlin musste sich die Kinonärrin bereits nach einer Woche die eigene Schockverliebtheit in die Hipstermetropole eingestehen.
Eleonora Renn ist gebürtige Berlinerin und studierte Anthropologie sowie ihre zweite Muttersprache Italienisch an der Freien Universität. Sie spricht außerdem Französisch, Spanisch und Hindi. Erst neulich durften wir erfahren, dass Eli Ballett tanzt. Dass sie Robbie Williams liebt, erzählt sie dafür umso offenherziger. Eli arbeitet im ARD Hauptstadtstudio. Ihr Herz schlägt für die expressionistische Malerei – in der Theorie wie in der Praxis.
Das Neueste aus der Promi-, Mode- oder Designlandschaft erfragt man am besten bei Danny Mahlig. Der gebürtige Gelsenkirchener hat in seiner Heimatstadt Journalismus und PR studiert und spezialisiert sich in Berlin nun auf den Bereich Kulturjournalismus. Neben asiatischem Essen schwärmt der leidenschaftliche Electro-Hörer für die 90er Jahre Sendung „Die Nanny“ und träumt von einer Karriere vor der Kamera... oder eben doch als Instagram-Star.
Ihre Liebe zum Journalismus entdeckte die gebürtige Kölnerin Seyda Kurt bei einem kommunistischem Kampfblatt. Während ihres Philosophie und Romanistikstudiums, schrieb sie für die taz und den Kölner Stadtanzeiger. In der Wahl-O-Mat-Redaktion deckte sie dreckige Details der Parteiprogramme auf. Seyda kann aber nicht nur Politik, sondern auch Kultur. Was Seyda in 10 Jahren sein wird, ist klar: Chefin. Wo, ist eigentlich egal.
Aufgewachsen ist Katja Andreae im Grunde genommen in der Kunstgalerie ihrer Mutter. Studium und Job in der Mode haben ihr verdeutlicht, dass ihr der Modezirkus nicht ganz geheuer ist, vollkommen entziehen kann sie sich diesem aber doch nicht. „Die Mischung macht’s“ lautet ohnehin ihre Devise. Bei einer Reise in den Iran hat sie den persischen Kulturraum für sich entdeckt und bereitet sich seitdem auf ihre nächste Expedition in den Nahen Osten vor.