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Kebab, Curry, Knotenpunkt

Das Herz von Kreuzberg 61, des westlichen Teils des Bezirks, schlägt am Mehringdamm. Der gleichnamige U-Bahnhof ist als ein beliebter Spot für Touristen in nahezu jedem Berlin-Reiseführer zu finden: Hier gibt es bei Mustafas Gemüse Kebab den angeblich besten Döner der Stadt und bei Curry 36 original Berliner Currywurst. Auch die Bergmannstraße, eine der schönsten Einkaufsstraßen Kreuzbergs, und der Viktoriapark mit seinem charakteristischen Wasserfall, sind nicht weit von hier entfernt. Wer hier nur umsteigt, kann sich diese und weitere Kreuzberger Attraktionen wie die Gedenkbibliothek und die Sarottihöfe an einer Bildergalerie hoch an der Tunneldecke ansehen.

Am U-Bahnhof Mehringdamm kreuzen sich die U-Bahnlinien U6 und U7: Die U6 hat 29 Stationen und führt über 20 Kilometer von Tegel nach Mariendorf. Die Linie U7 hat zwischen Spandau und Rudow 40 Stationen und ist mit knapp 32 Kilometern die längste Berliner U-Bahnlinie. Bevor die Berlintour vom Mehringdamm aus entweder nach Neukölln, zur Tempelhofer Freiheit oder zum Checkpoint Charlie führt, stehen hektische Touristen aus aller Welt an den beiden Fahrkartenautomaten, um noch rechtzeitig ein Ticket zu ziehen.

Der U-Bahnhof wurde am 19. April 1924 eröffnet und trug, ebenso wie der heutige Mehringdamm, den Namen Belle-Alliance-Straße. Ausführender Architekt des U-Bahnhofs war der Schwede Alfred Grenander. Bis 1931 gestaltete er einen Großteil der Berliner U-Bahnhöfe.

Foto: Arne Siegmund

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Kategorie: Raum

Meine ersten CDs waren "Die Ärzte - Planet Punk" und "YO! - MTV Raps Vol. 2". Da war ich in der zweiten Klasse und hatte ein "sehr gut" in Deutsch. In meinem Studium "Medienkommunikation & Journalismus" in Bielefeld habe ich die Grundlagen des journalistischen Handwerks gelernt. Interessen: Denken, hören, schreiben, sehen, schmecken, fühlen und bewegen.

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