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Zu diszipliniert für Frank Castorf

Ein Kamel im Theater ist ungewöhnlich. Doch Oskar hat es von der Brandenburger Weide in die Volksbühne Berlin geschafft. 

Es gab Zeiten, da lösten Tiere auf der Bühne eines renommierten Hauses einen richtigen Skandal aus. Diese Zeiten sind längst vorbei. Ein Regisseur, der sich immer wieder gerne aus dem Repertoire der Vierbeiner bedient, ist Frank Castorf. So waren bereits ein Hund, ein Pferd, eine Herde Ziegen und eine Schar Hühner Teil seiner Inszenierungen. Besonders spektakulär und bei vielen in Erinnerung geblieben, ist die Szene mit Herbert Fritsch und der Pythonschlange, die sich in „Pension Schöller“ fast lebensbedrohlich um den Hals des Schauspielers schlängelte. In seiner Inszenierung von „Judith“ hat sich der Volksbühnen-Intendant für den Auftritt eines Kamels entschieden. Ein Tier, auf das Künstler wegen seiner kulturellen Bedeutung schon immer gern zurückgegriffen haben. Anna Fastabend hat sich mit Dramaturg Sebastian Kaiser über Tiere im Theater unterhalten und Tiertrainerin Adela Kocka-Spindler vom Circus Berolina zum Charakter von Oskar befragt.

Foto: Anna Fastabend

 

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