Literatur
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Mehr Happy Ends!

Noch nicht genug? Hier ein Überblick über Happy Ends in Musik, Film, Literatur und Kunst!

 

 

 

 

 

 

Musik
Avril Lavigne – My Happy Ending
Elvis Presley – Happy Ending
Happy End – Ayakaichi No Doubutuen
Junior Boys – A Truly Happy Ending
Mika – Happy Ending
Neil Diamond – I believe in Happy endings
Phantom Planet – The happy ending
Sportfreunde Stiller – Happy End
Tahiti 80 – Happy end
The Happy End

Film
Happy End von Amos Kolleck, 2003
Happy End mit Hindernissen von Yvan Attal, 2004
Happy End – jede Geschichte braucht ein Ende von Daniel Stieglitz, 2003

Literatur
Das Leben nach dem Happy End von Pia Juul
Happy End von Julie Wolkenstein
Happy End von Kurt Marti, Kurzgeschichte
Happy-End von Viktorija Tokarjewa
Happy-Ends: Liebesgeschichten, die gut ausgehen von Daniel Kampa
Zum Ende der Komödie. Eine Theoriegeschichte des Happy Ends von Stephan Kraft

Theater:
Happy End von Kurt Weill, Elisabeth Hauptmann und Bertolt Brecht

Manga
Happy End von Jirô Andô

Diverses
Die Happy End Bar, Wetzlarer Str. 1, 14482 Potsdam
Die Happy End Blume : Aster Alpinus „Happy End“
Der Happy End Cocktail (auf Französisch)
Das Happy End Festival: Festival für optimistische Filme „Happy End“ 

 

 

Danach
Von Kurt Tucholsky

Es wird nach einem happy end

im Film jewöhnlich abjeblendt.

Man sieht bloß noch in ihre Lippen

den Helden seinen Schnurrbart stippen-

da hat sie nun den Schentelmen.

Na,und denn-?

 

Denn jehn die beeden brav ins Bett

Naja…..diß is ja auch janz nett.

A manchmal möchte man doch jern wissen:

Wat tun se, wenn se sich nich kissen?

Die könn ja doch nich immer penn…..!

Na, und denn-?

 

Denn säuselt im Kamin der Wind.

Denn kricht det junge Paar ‘n Kind.

Denn kocht se Milch. Die Milch looft üba.

Denn macht er Krach.Denn weent sie drüba.

Denn wolln sich beede jänzlich trenn…..

Na, und denn-?

 

Denn is det Kind nich uffn Damm.

Denn bleihm die beeden doch zesamm.

Denn quäln se sich noch manche Jahre.

Er will noch wat mit blonde Haare:

vorn doof und hinten minorenn….

Na, und denn-?

 

Denn sind se alt.

Der Sohn haut ab.

Der Olle macht nu ooch bald schlapp.

Vajessen Kuß und Schnurrbartzeit-

Ach, Menschenskind,wie liecht det weit!

Wie der noch scharf uff Muttern war,

det is schon beinah nich mehr wahr!

Der olle Mann denkt so zurück:

wat hat er nu von seinen Jlück?

Die Ehe war zum jrößten Teile

vabrühte Milch und Langeweile.

Und darum wird beim happy end

im Film jewöhnlich abjeblendt.

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Kategorie: Literatur

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