Gesellschaft
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Aufstand der Kiez-Kinos

Nun steht sie wieder vor der Tür: die Berlinale. Und mit ihr die Festival-Tour durch die Berliner Bezirke, genannt “Berlinale Goes Kiez”. Zwei kleine Kinos, die in der Vergangenheit mitgemacht haben und für einen Abend das große Filmfest ausrichten durften, sind das “Il Kino” und das “Wolf-Kino”. Zwei Lichtspielhäuser in Neukölln mit besonderem Programm und jeweils nicht einmal 100 Sitzplätzen. Doch nicht nur das: Beide Kinos sind in den vergangenen Jahren neu gegründet worden. Sie stehen damit stellvertretend für eine Entwicklung, die noch vor kurzer Zeit unvorstellbar gewesen ist.

Ein Radiobeitrag von Simon Rayß

Kleinere Filmtheater in Berlin hatten es über Jahrzehnte hinweg alles andere als leicht. In der Branche sprach man sogar von einem regelrechten Kinosterben. Seit einigen Jahren jedoch hat sich dieser Trend umgekehrt. Zahlreiche neue kleine Kinos sind entstanden, die mit einem anspruchsvollen Programm um die Gunst des Publikums buhlen. Doch wie behaupten sie sich zwischen Streaming-Diensten und Multiplex-Ketten? Simon Rayß hat sich den “Aufstand der Kiez-Kinos” näher angeschaut:

Foto: Linda Gerner

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Kategorie: Gesellschaft

Simon Rayß

In Simons Leben gibt es gleich drei große Lieben: das gedruckte Wort, handgemachte Musik und langsam erzählte Filme, deren Poesie er am liebsten in schummrigen Independent-Kinos genießt. Simon Rayß hat sein ganzes Leben, abgesehen von einem 14-monatigen Ausflug nach Finnland, im Osten Berlins verbracht. Daher kommt wohl auch seine entspannte Art, die ihn gelassen durch den Großstadtdschungel navigiert. Schreiben, gutes Essen, liebe Freunde, Kerzenschein und die Berlinale: Fertig ist das kleine, große Glück!

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